Sankt Johannis: Ein klingendes Mosaik

Liebe Freunde der Kirchenmusik,

das neue Jahresprogramm 2019 ist online gestellt (der Flyer zum Download folgt in Kürze) - herzliche Einladung zum Stöbern!

Die vor einem Jahr begonnene Reihe der "Monatskonzerte" (am 01.01., 02.02., 03.03. usw., jeweils 19:30 an wechselnden Orten) ist so erfreulich gestartet, dass sie dieses Jahr fortgeführt wird.
Außerdem gibt es natürlich die Internationalen Orgeltage, die sommerlichen Mittagsmusiken und eine Reihe weiterer Veranstaltungen. Und wer aktiv mitmachen möchte, ist in unseren Chören gerne willkommen!

Bei uns in Sankt Johannis gibt es keine "eingekauften" Programme von der Stange, sondern individuelle Konzert- und Gottesdienstgestaltung und vor allem viele Möglichkeiten zur Beteiligung.

Und um die Schwellen niedrig zu halten, ist der überwiegende Teil unserer Angebote ohne festen Eintritt aber mit der Bitte um eine angemessene Spende.

Der Dreiklang "Qualität" - "Individualität" - "Niederschwelligkeit" klingt in St. Johannis schon seit Jahrzehnten gut. Ich wünsche Ihnen ein musikalisches Jahr 2019 bei uns!

Ihr Christian Stähr

Musik zur Sterbestunde

Am Karfreitag (19. April) gibt es um 15:00 Uhr wieder die "Musik zur Sterbestunde". Diesmal wird sie musikalisch gestaltet vom Neubrandenburger Vokalensemble unter Leitung von Christian Stähr, das Motetten von Anton Bruckner, Heinrich Schütz und Carlo Gesualdo singt.

Gesualdo war ein komponierender italienischer Fürst des 16. Jahrhunderts, der durch seine eigenartige Musik, die Verwicklung in einen Mordfall und sein eigenbrötlerisches Leben bekannt ist. Seine Musik ist allerdings aufgrund ihrer Schwierigkeit gefürchtet und selten zu hören - durch ungewohnte harmonische Rückungen schafft er eine expressive Stimmung.

Die Musik begleitet die Lesung der Passionsgeschichte von Charlotte Kretschmann, Caroline Stabe-Teschke und Michael Hunze.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerngesehen.

Ein neuer Flügel für St. Johannis

Ein neuer Flügel hat am 31. August Einzug in St. Johannis gehalten und wurde am 9. September erstmals öffentlich gespielt! Der Flügel wurde u. a. durch die Stiftung der Neubrandenburger Sparkasse, Spenden und Haushaltsmittel der Kirchengemeinde finanziert.

Kantor Christian Stähr: "Der bisherige Flügel war 120 Jahre alt und hätte eine aufwendige Grundsanierung im mindestens oberen 4stelligen Bereich gebraucht. Es ist ein Glücksfall, dass uns ein 24 Jahre alter Grotrian-Steinweg angeboten wurde, ein sehr wertiger Flügel aus deutscher Herstellung, kaum gebraucht."

Und Pianistin Konstantina Stankow, die die Kirchengemeinde bei der Entscheidung begleitet hat, meint: "In Neubrandenburg gibt es kaum Konzerträume mit guten Flügeln, die professionellen Ansprüchen genügen. Sankt Johannis vergrößert mit diesem Instrument die Möglichkeiten der Kulturszene."

Einladung zum Mitsingenmehr»